Maintainability
(Entwicklungsdisziplin Instandhaltung / Wartbarkeit)

Das Arbeitsgebiet Maintainabilty hat zum Ziel, die Instandhaltung eines Produktes vor Markteinführung zu planen. Die strukturierte Analyse zur Instandhaltung/Wartbarkeit beinhaltet die Betrachtungsschwerpunkte

  • Reparatur nach Ausfall: Entwicklung von Konzepten zur Optimierung von Instandsetzungsprozessen unter Berücksichtigung der Wartungstiefe, Zeit, Kosten und Ressourcen (siehe Methode der Maintainability Analysis)
  • Vorausschauende Wartung: Entwicklung von vorbeugenden und planbaren Instandhaltungsmaßnahmen, z.B. durch Austausch von Verschleißteilen, um eine möglichst hohe technische Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit zu erreichen (siehe Methoden des Logistic Engineering)

Das Instandhaltungs- und Instandsetzungskonzept muss sowohl die Randbedingungen des Herstellers als auch des Nutzers berücksichtigen.

Nutzen

  • Vorausschauende Planung von Instandhaltungszeiten und -kosten.
  • Optimierung der Diagnose- und Wartungsprozesse.
  • Dokumentation von Instandsetzungsaufwand zu Personal-, Material- und Umgebungsanforderungen.
  • Beiträge zur logistischen Kette zur Ersatzteilbevorratung


Die Maintainability setzt auf den Ergebnissen der Zuverlässigkeitsanalysen (FMECA,
Reliability Prediction) auf und berücksichtigt diagnosespezifische Aussagen.

Normen

DIN 31051, Ausgabe 06/2003 – Grundlagen der Instandhaltung
EN 13306, Ausgabe 09/2001 – Begriffe der Instandhaltung

Standards

MIL-STD 470 – Maintainability Engineering, US Department of Defence
MIL-STD 2165 – Testability Engineering, US Department of Defence

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