Gefahrenanalyse

Im Rahmen von Prototypenentwicklungen wurde die Gefahrenanalyse zusammen mit Homologationsverantwortlichen als geeignetes Dokumentationsverfahren für die Straßenzulassung entwickelt.

Die Gefahrenanalyse betrachtet die kritischen Zustände oder Risiken des Systems, die durch die Besonderheiten einer neuen oder modifizierten Systemtechnik sowie unterschiedlicher Einsatzbedingungen eintreten können. Im Gegensatz zur FMEA werden auch Mehrfachfehler betrachtet.
Zur Abgrenzung sei erwähnt, dass eine Gefährdungsanalyse im Unterschied zur Gefahrenanalyse die Maschinen- und Anlagensicherheit betrachtet.

Anwendung

  • Absicherung des Einsatzes von neuartigen Technologien (v.a. im Automobilbereich)
  • Absicherung von Prototypen-Fahrzeugen und Kleinserien im Rahmen der Straßenverkehrszulassung. Die Dokumentation erfolgt angepasst entsprechend:
    - § 16 FZV - rote Nummer
    - § 19.6 StVZO - schwarze Nummer
    - (§ 21 StVZO Kleinserie)


Arbeitsschritte

siehe Methodik der Gefahrenanalyse

Nutzen

  • Homologationsorientierter Sicherheitsprozess, mit einem den Projektanforderungen angepassten Aufwand
  • Aufwandsreduktion bei Variantenbetrachtungen durch generische Gefahrenanalysen


Anwendungsgebiete (Auszug):

  • Neue Brems- oder Lenkanlagen
  • Neue Antriebstechnologien
  • Neue Batterietechnologien
  • Fahrerassistenz
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